Irland Roadtrip

Dublin

Irland - das schöne grüne Land, das auf den ersten Blick verkehrt herum wirkt. Und auf den zweiten ebenso.

Angekommen am Flughafen. Den Mietwagen welchen wir bereits von Deutschland aus reserviert haben, mussten wir nach Ankunft 

beim Vermietungsunternehmen abholen. 

Die Vermietungsfahrzeuge befinden sich etwas abgelegen vom Ankunfts-Terminal in Dublin, was sich allerdings durch einen entsprechenden

Shuttlebus als relativ unproblematisch erwiesen hat. (Der Shuttlebus fährt direkt vor der Ankunftshalle ab und besitzt eine eigene Bushaltestelle (Diverse Namen von Vermietungsfirmen sind darauf verzeichnet!). 

 

Nehmt falls möglich ein Fahrzeug von Opel und wenn möglich, sollte das Fahrzeug möglichst klein sein - warum? Dazu später mehr.

 

Nach der gründlichen Kontrolle und der Eintragung von bereits vorhandenen Schäden am Fahrzeug durch einen der Mitarbeiter des Vermietungsunternehmens

ging es nun los für uns. Raus auf die viel befahrenen Straßen Dublins - na gut, gelogen. Um 22:30 Uhr war an diesem Mittwoch Abend glücklicherweise nicht mehr all zuviel los im Straßenverkehr. Glücklicherweise - da dies für mich die erste Fahrt im Linksverkehr war.

Es fühlt sich merkwürdig an, auf der anderen Straßenseite zu fahren, mit der linken Hand die Gangschaltung zu betätigen und Abstände auf der (in diesem Fall) Beifahrerseite zu anderen Objekten oder dem Gegenverkehr einzuschätzen.

Bei Opelfahrzeugen bekommen wir als deutscher Staatsbürger allerdings eine Fahrzeugbauweise, die das Fahren für uns dennoch bereits erleichtert: Der Blinker ist auf der selben Seite des Lenkrads verbaut wie bei unseren heimischen Fahrzeugen - im Gegensatz zu allen anderen Fahrzeugherstellern, die den Scheibenwischer auf der für uns gewohnten "Blinkerseite" verbauen.

 

 

Die Straßen in Irland sind Innerorts vergleichbar schmal, man braucht allerdings nicht darauf hoffen, das die heimischen Menschen - welche einem im Gegenverkehr begegnen - an schmalen Engpässen abbremsen. Die Iren wissen wo wieviel Platz für Ihr Fahrzeug ist.

 

Die erste Fahrt haben wir dennoch gut überstanden und das Hostel gesund und munter erreicht.

 

Nach der ersten schlaflosen Nacht (unglaubliche weiche Matratze!), haben wir erstmal gefrühstückt. Danach haben wir ausgecheckt, da wir nur eine Nacht in Dublin verbacht haben. 

Vom Hostel aus liefen wir zu unserem Parkhaus um unsere Rucksäcke im Mietwagen zu verstauen. Nun machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die City - die wir erstmal vergeblich gesucht haben.

Nach gut 35 Minuten Fußmarsch sind wir am Guiness Storehouse angekommen. Dort hatten wir schon im voraus Tickets gebucht (30% Billiger als vor Ort). 

Das Guiness Storehouse ist in mehrere Etagen - insgesamt 8 - unterteilt:

  •  LG  -> Eingang, Ausgang, Garderobe, Kasse
  • -G -> The Guinesstorehouse Store, Audioguide(falls gewünscht), Zutaten
  • -01 -> Brauen, Café
  • 02 -> Verkostungsräume 
  •  03 -> Werbung, Photobox 
  • 04 -> Guiness Academy, hier lernt ihr selber ein frisches Guiness zu zapfen! Auf Wunsch und gegen Aufpreis von 5€ (Stand 02/2017) erhaltet ihr ein Zertifikat, dass zeigt, dass Ihr in der Lage seit ein perfektes Guiness selber zu zapfen. ;)
  • 05 -> Restaurant, Bar
  • 06 -> Gravity Bar, hier könnt Ihr euer selbstgezapftes Bier genießen. Ein Panormablick über die Dächer von Dublin. Geschmackssache ob das schhön aussieht oder nicht.

Unser Fall war es nicht. 

 

Nach gut zwei Stunden, ging es dann für uns weiter in Richtung Temple Bar. Auch diese haben wir nach guten 20 Minuten gut erreicht. 

Die legendäre "The Temple Bar" - sieht zwar nett aus, aber aufgrund der Wucherpreise (7€ für ein Glasbier) haben wir The Tempel Bar nicht  von Innen begutachtet.

Nun machten wir uns auf dem Weg zur Mary Street. Das ist die Shopping Area von Dublin. Kleine schnucklige bunte Gassen führten uns zur Shopping Area.

Dort angekommen gab es moderne Citypassagen. Supermärkte. Pubs. Kleine KrimsKrams Läden. Einen super coolen Bonbon Laden "OldSweetShop" - Vorsicht: Die "mega sour" Bonbons sind wirklich sauer.

Wir hatten Tränen in den Augen! Was fand man den natürlich noch in der irischen Hauptstadt? Richtig. Primark! Denn Primark ist ein irisches Unternehmen. Allgemein Dublin besitzt 7 Primarks.

Danach wussten wir ehrlich gesagt nicht mehr was wir machen sollten.

Dublin ist teuer für deutsche Verhältnisse (Markenartikel kosten das doppelte, eine Pizza 15€, ein belegtes einfaches Sandwich 6€).

Auch vom optischen Aspekt hat uns Dublin nicht wirklich angesprochen. Es ist zwar mega sauber, aber nicht allzu modern, chaos (Für Fußgänger macht kein Auto Platz, Fußgänger machen sich Platz indem sie einfach über die Rote Ampel laufen.

 

Daher sind wir schon am Nachmittag in Richtung Galway gefahren. 250 Kilometer, 2 1/2 Stunden Fahrtzeit.

 

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