Irland Roadtrip

Killarney Nationalpark & Gap of Dunloe

Killarney Nationalpark - der Titel "Nationalpark" würdig vertritt!

 Der Killarney Nationalpark ist 10.000 Hektar groß. Also genug Platz für ausgiebige Wanderungen!

Die herrliche Kombination aus Seen, Wasserfällen, Wäldern und Bergen verleihen dem Nationalpark eine landschaftliche Schönheit.

 

Unsere Tour haben wir am Ross Castle begonnen. Ross Castle ist eine kleine Festung in Irland. Unserer Meinung nach sogar eher eine kleinere Burg. Ross Castle liegt direkt am Lough Leane. Lough Leane ist der größte der drei Seen im Killarney Nationalpark.

 

Weiter ging es zum Torc Waterfall. Der Torc Waterfall hat eine Höhe von ca. 18 Metern und zählt zu den bekanntesten und schönsten Wasserfällen Irlands. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit sind alle umliegenden Bäume und Steine - welche den Wasserfall umgeben - mit Moos bewachsen.  Nahe des Torc Waterfalls befinden sich einige Wanderrouten rund um den Torc Mountain. Ausgeschildert sind davon drei.

Als erstes sind wir den 30-Minütigen "Yellow Trail" gelaufen. Der sehr einfach und für Anfänger gut geeignet ist.

 

Danach wollten wir direkt zum bekannten Aussichtspunkt "Ladies View" fahren, doch 7km hinter dem Torc Waterfall haben wir spontan auf der rechten Seite in einer kleinen Parkbucht (für diese Gegend ist diese Parkbucht doch relativ groß) angehalten. Von dieser Parkbucht aus gelangt man zu mehreren Wanderrouten (bsp. ins Black Valley, Old Kenmare Road, Kerry Way) welche jedoch keine Rundwege sind. Hinweis: An der Parkbucht steht zwar, dass man dort Parkverbot herrscht, da es sich um einen Emergency Entrance handelt. Jedoch ist dort genug Platz für eine Durchfahrt wenn man sein Fahrzeug ganz rechts abstellt. Nachträglich haben wir erfahren, dass es sich bei dieser Location um einen Favorit der Iren handelt.

 

Nach diesem kurzen Spaziergang ging es dann zum Ladies View.  Ladies View ist ein Aussichtspunkt mit Panoramablick über den Killarney Nationalpark. Hier sind jedoch keine Wanderungen oder kurze Spaziergänge möglich. Passt bei der Fahrt durch den Nationalpark und zum Ladies View auf: Tiere befinden sich immer mal wieder auf der schmalen Straße. Von Schaf bis zum Reh lässt sich dort alles finden.

 

Vom Ladies View sind wir zum Gap of Dunloe gefahren.  Leider war die südliche Zugangsstraße über Molls Gap gesperrt, weshalb wir nochmal quer durch den Nationalpark fahren mussten um die nördliche Zugangsstraße hinter Killarney zu nehmen.

Kurz bevor man einen größeren Parkplatz erreicht finden sich mehrere Kutschenfahrer (i.d.R. am linken Straßenrand) und wollen einen daran hindern weiter zu fahren. Diese argumentieren das die Zufahrt zum Gap of Dunloe in 500m endet und die Weiterfahrt mit einem PKW ab dort verboten sei. Auf dem Parkplatz gelände befindet sich am linken Straßenrand sogar ein Verbotsschild, welches besagt das die Zufahrt nur mit Kutschen, Pferden, Ponys u.ä. genehmigt ist. Schwachsinn! Die Zufahrt ist sehr wohl mit dem Auto möglich und erlaubt. Da die kurvenreiche Straße (einspurig für beide Fahrtrichtungen, öfters muss rückwärts zurück gesetzt werden bis zur nächstmöglichen Parkbucht um Gegenverkehr passieren zu lassen) allerdings selbst für irische Verhältnisse sehr eng ist, empfehlen wir die Fahrt mit einem Kleinwagen und keinem Fahranfänger. 

Gap of Dunloe  ist ein Gebirgspass mit herrlichem Ausblick. Die Schlucht hat eine Länge von 11 km. 

 

Da wir schneller als erwarter fertig waren sind wir nochmal zurück zum Torc Waterfall Parkplatz gefahren und sind den "Red Trail" lang gelaufen, Dieser wird mit mind. 2 1/2 Stunden Fußweg ausgeschildert, zu dem weisen bereits am Routenbeginn mehrere Schilder darauf hin, dass dieser Weg nur für Fortschrittene mit hohem Fitnesslevel geeignet ist - da etwa 30% der gesamten Route ein Anstieg über eine "Natursteintreppe" erfolgt. Die Steinstufen sind alle unterschiedlich hoch, tief und uneben. Dieser Anstieg bringt einen kurz bis unter den Gipfel des Torc Mountain (ein Aufstieg auf den Gipfel selber ist von dieser Route allerdings nicht möglich!). Man wird belohnt mit einem tollen Ausblick! Leider wurden wir zu dieser Zeit von Regen heimgesucht - weshalb wir den Ausblick nur kurz genießen konnten und die Sichtweite eingeschränkt war.

Diese Route hat uns für diesen Tag den Rest gegeben - die wohl schwerste und anstrengenste ausgeschilderte Wanderroute die wir je gelaufen sind.

Mit diesen tollen Eindrücken und Momenten schließen wir unsere Reise in Irland ab. Morgen geht es ein letztes Mal auf den Motorway in Richtung "Dublin Airport" um von dort unseren Rückflug zu nehmen.

 

 

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