Kopenhagen

Kopenhagen - das Tor zum Norden für uns ins Deutschland. Bedingt durch unsere Reise nach Kambodscha sind wir heute in aller Früh nach Kopenhagen geflogen, da wir morgen von dort weiter in Richtung Phnom Penh reisen. Die Flüge über Kopenhagen waren dieses Jahr leider unschlagbar günstig und somit ein absolutes Schnäppchen wofür wir gerne diesen Abstecher in Dänemarks Hauptstadt in Kauf genommen haben. 

Direkt nach der Ankunft kann man bereits am Flughafen neben den "Gepäck-Abhol-Bändern" Tickets für das Kopenhagener ÖPNV-Netz kaufen. Eine Tageskarte (für den Innenstadtverkehr; Zone 1-4) kostet 80 DKK (etwas mehr als 10€), mit welcher man unbegrenzt für 24 Stunden alle Verkehrsmittel in der Innenstadt nutzen kann. Für alle die einige der Sehenswürdigkeiten die zusätzlichen Eintritt kosten besuchen wollen, lohnt sich jedoch u.U. eher der CityPass, da dieser dem Besitzer bei einigen dieser Sehenswürdigkeiten einen freien Eintritt ermöglicht.

Das ÖPNV ist bereits ab dem Flughafen super ausgebaut. Rein in den Zug, etwa 5min Fahrt, umsteigen in die Metro, weitere 2min Fahrt und schon sind wir in unserer Herberge für die kommende Nacht angekommen. Teurer Spaß in Dänemark. Mit etwa 70€ muss man pro Nacht für ein Doppelzimmer mindestens rechnen - und diese Zimmer geben kaum Komfort.

Gepäck abgestellt, wieder zurück zur Metro. Am Hauptbahnhof angekommen, wirkt die Bahnhofshalle im Gegensatz zu einigen deutschen großstädtischen Hauptbahnhöfen wahrlich riesig! Direkt vor einem der beiden Hauptein-&Ausgänge befindet sich das sogenannte "Tivoli". Ein Vergnügungspark inmitten der von Menschen belebten Innenstadt. 

Kurz dahinter liegt der Rathausplatz mit seinem imposanten Rathaus, an welchen direkt die bekannteste Fußgängerzone/Einkaufsstraße Kopenhagens anschließt: Strøget

Wir sind durch diese Fußgängerzone spaziert in Richtung des "Königlichen Theater", welches sich am anderen Ende von der Fußgängerzone befindet. Auf dem Weg kann man zeitweise kurz abbiegen um sich das Christiansborg Schloss anzuschauen mit seinem Schlossplatz.

Hinter dem königlichen Theater liegt Nyhavn, Kopenhagens Hafen in welchem viele Segelschiffe anlegen. Von dort lassen sich in bestimmten Zeitintervallen Bootstouren über den Kanal machen. Am Ende des Hafens verbindet die "Inderhavnsbroen" (übersetzt: Innere Hafenbrücke) die Stadtteile Nyhavn mit Christianshavn. Unmittelbar hinter dem Brückenübergang auf der linken Seite befindet sich eine große, von außen unscheinbare Lagerhalle. Absolut Empfehlenswert: Die Streetfood-Court von Kopenhagen wo der kulinarische Hochgenuss quasi keine Grenzen kennt. Dort haben wir ebenfalls gegessen, da die Preise noch bezahlbar sind. Die angebotenen Gerichte reichen von vielerlei Sorten an Wraps und mexikanischen Gerichten, über Süßkartoffelpommes und Burgervariationen bis hin zum typischen Smørrebrød - hier kommt jeder auf seinen Genuss! Wenn das Wetter es zulässt kann man sein Essen sogar in aller Ruhe auf Stühlen am draußen liegenden Ufer genießen und dem Meer lauschen.

 

Von dort sind wir in Richtung Süden durch den Ortsteil Christianshavn gelaufen und haben von dort die Metro zurück zur Unterkunft genommen. Den Abend haben wir, falls das Wetter bis dahin stabil bleibt am Amager Strand geplant - ruhiger Ausklang mit Sonnenuntergang. Wir kommen auf der Rückreise ja nochmals nach Kopenhagen und schauen uns dann den Rest der Stadt an.

 

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